Stadtentwicklung und Mobilität (Langfassung)

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Für alle, die eine Stadt der kurzen Wege mit hoher Aufenthaltsqualität wollen.

Grüne Konzepte für Stadtentwicklung und Mobilität

Die Wissenschaftsstadt Darmstadt gehörte im letzten Jahrzehnt zu den Städten mit dem stärksten Bevölkerungswachstum in der Bundesrepublik. Auch die aktuellen Prognosen für die Zukunft gehen von einem über­durch­schnittlichen Anstieg der Einwohner­zahl aus. Diese Entwicklung wird durch das große Interesse innovativer Unternehmen am Wirtschafts­standort Darmstadt verstärkt.

Durch die Fluglärmzonen im Norden der Stadt sowie durch die Seveso-Richtlinien im Umfeld der Firma Merck unterliegt Darmstadts Siedlungs­entwicklung gewissen Beschränkungen. Hinzu kommt, dass die Stadt nahezu vollständig von hochwertigen und schutzbedürftigen Waldflächen umgeben ist und insofern eine Stadt­entwicklung durch Flächen­ausdehnung praktisch nicht möglich und aus ökologischen Gründen auch nicht sinnvoll ist.

Stadt der kurzen Wege

Carree

Carree

Im Sinne einer ökologisch, sozial und ökonomisch nachhaltigen Stadt­entwicklung sowie im Interesse des Schutzes von Natur und Umwelt ist daher das Prinzip der Innen­entwicklung ergänzt durch eine effektive und sparsame Bauland­gewinnung das Leitmotiv unserer künftigen Stadt­entwicklungs- und Mobilitäts­politik. Sie stärkt das Konzept der Stadt der kurzen Wege mit guter Infrastruktur, lebendiger Nachbarschaft und sozialem Miteinander, angemessener Nahversorgung sowie leistungsfähigem Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV). Zudem eröffnet die Innen­entwicklung verbesserte Möglichkeiten, auf das Auto zu verzichten, ohne die Mitbürgerinnen und Mitbürger in ihrer Mobilität einzuschränken.

Zukunftsfähige und modere Mobilitätspolitik

Das anhaltend starke Wachstum unserer Stadt erfordert, dass wir unsere Anstrengungen für eine zukunftsfähige und moderne Mobilitätspolitik verstärken. Die Verkehrsflächen – sowohl für den fließenden Verkehr, insbesondere aber für den ruhenden Verkehr – werden nicht mehr ohne weiteres verfügbar sein. Es ent­stehen zu­nehmend Nutzungs­konflikte zwischen Wohnungs­bau, Grün- und Erholungs­flächen einerseits und Verkehrsflächen andererseits. Dies ist eine generelle Entwicklung in nahezu allen Städten und Ballungsräumen der Welt und wird auch in der Wissenschafts­stadt Darm­stadt entschlossenes Handeln und einen klaren politischen Willen erfordern.

Aufenthaltsqualität

Die Aufenthaltsqualität innerhalb der Stadt – bedingt durch Frei- und Grünflächen, Bäume, Gewässer, attraktive Fuß- und Radwege – ist ebenso wichtig wie bezahl­barer Wohnraum, eine gute Infrastruktur und angemessene Nahversorgung. Alle Faktoren gemeinsam bilden die Voraussetzungen für ein lebenswertes soziales Miteinander.

Förderung des Rad- und Fußverkehrs

Historisches Pflaster ohne Autos

Historisches Pflaster ohne Autos

Eine verantwortungsvolle Stadtentwicklung mit kurzen Wegen dient auch dem Schutz des Klimas und der Umwelt. > Umwelt Wir werden daher die Entwicklung unserer Stadt insbesondere an den leistungsfähigen Achsen des öffentlichen Nahverkehrs fördern. Einer nachhaltigen, ökologischen und flächensparenden Sicherstellung von Mobilität dienen auch die Förderung des Fuß- und Radverkehrs sowie die Ausweitung des Car- und Bike-Sharing-Konzeptes.

Qualitätsvolle Architektur

Darmstadt hat das Potenzial für eine zukunftstaugliche, lebenswerte und soziale Stadt: Lebendigkeit, Welt­offenheit, Liberalität, bürger­schaftliche Vielfalt sowie sozialer und kultureller Austausch sind Voraus­setzungen dafür, dass unsere Stadt dem Klimawandel standhält sowie der Veränderung von Lebensmodellen Raum und Zukunft gibt und damit ihre Attraktivität und den sozialen Frieden auch in Zukunft bewahrt.

Die Identität der Stadt soll durch weitsichtigen Städtebau und qualitäts­volle Architektur in ihrer Substanz und ihrer Wertigkeit gestärkt und weiter­entwickelt werden. Dafür brauchen wir alle Menschen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, Religion und Stellung in der Stadtgesellschaft. In diesem Sinne werden wir GRÜNE die Stärkung und Entwicklung unserer Stadt durch eine zukunfts­orientierte, nach­haltige Stadt­entwicklungs- und Mobilitäts­politik für alle weiter voranbringen.

Was wir schon erreicht haben

Leitbild- und Masterplan­prozess „Darmstadt 2030“ unter Be­teiligung von Fach­leuten und Zivil­gesellschaft

Um alle gegenwärtigen und künftigen Aktivitäten der Stadtentwicklung systematisch und zielgerichtet einzubinden und aufeinander abzustimmen haben wir den Leitbild und Masterplan­prozess „Darmstadt 2030“ in die Wege geleitet. Mehr lesen

Verbesserung des Klima­schutzes

In der Legislatur­periode 2011-2016 hat die Stadt ein Klimaschutz­konzept mit über 145 Maßnahmen erarbeitet und verabschiedet, das Stadt­entwicklung mit Mobilität, Energie­management und Prozess­kultur verbindet. Mehr lesen

Energetische Stadt­sanierung der Moller­stadt

Wir haben dafür gesorgt, dass die Mollerstadt zu einem vorbildlichen Pilotquartier für energetische Stadtsanierung gemacht wird. Die Sanierungsmaßnahmen tragen zu mehr Urbanität in der Stadtmitte bei. Dabei kommt der Grafenstraße besondere Bedeutung zu.

Entwicklung und Erschließung ehemaliger Kasernengelände

Cambrai-Fritsch-Kaserne

Cambrai-Fritsch-Kaserne

In enger Partnerschaft mit der bauverein AG hat unsere Koalition aus Bündnis 90/DIE GRÜNEN und CDU die Rahmenbedingungen für die Entwicklung der Lincoln-Siedlung geschaffen, damit diese sich zu einem modernen, durchmischten Wohnquartier mit hoher Raumqualität und sozialer Wohnstruktur entwickelt. > Wohnen Mehr lesen

Neugestaltung des Friedensplatzes

Durch die Lösung der teilweise erheblichen technischen Probleme konnte im Stadtzentrum endlich mit der überfälligen Neugestaltung des Friedensplatzes begonnen werden.

Neue Denkmaltopographie und UNESCO-Welterbeverfahren Mathildenhöhe

Mathildenhöhe

Mathildenhöhe

Wir haben die vollständige Erfassung von Denkmälern im Stadtgebiet und die interdisziplinäre Arbeit zur Erreichung des Weltkulturerbe-Status für die Mathildenhöhe entscheidend vorangebracht. Hierbei gibt es konkrete Ergebnisse, wie beispielsweise die neue Denkmaltopographie, das Projekt zur energetischen Ertüchtigung der Mathildenhöhe und ein komplettes Strukturkonzept „UNESCO-Weltkulturerbe Mathildenhöhe“.

Städtebau­förderprogramm „Soziale Stadt“

Im Rahmen der „Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt“ haben wir uns als eine der treibenden Kräfte für die Fortführung des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt“ eingesetzt. Wir konnten die Fortführung an den beiden Standorten in Darmstadt – Eberstadt-Süd und Kranichstein – sichern und das Pallaswiesen-/Mornewegviertel neu in das Städtebauförderprogramm einbringen. > Soziales

Gründung einer kommunalen Stadt­entwicklungs­gesellschaft

Zur besseren Bündelung von Maßnahmen und zur effizienteren Umsetzung der weiteren Entwicklung unserer Stadt haben wir dafür Sorge getragen, dass eine kommunale Stadtentwicklungsgesellschaft gegründet wurde, in der strategisches Grundstückserwerbsmanagement, Erschließungsaufgaben und die Parkraumbewirtschaftung wirkungsvoll zusammengefasst werden.

Sanierungs­offensive im öffent­lichen Raum

Sanierter Cityring (Bleichstraße)

Sanierter Cityring (Bleichstraße)

Durch die Rückabwicklung der unnötigen und stadtzerstörerischen Planung für die Nordostumgehung hat die Stadt wirtschaftlichen Spielraum für eine Sanierungsoffensive im öffentlichen Raum gewonnen. Dadurch konnte die Aufwertung und Revitalisierung von Plätzen und Freiflächen, die Reparatur und der Ausbau von Radwegen und Fahrradstraßen einschließlich deren systematischer Vernetzung, die Schaffung von 2.000 zusätzlichen Fahrrad-Abstellplätzen sowie eine umfassende Sanierung von Straßen inklusive der Verbesserung der Sicherheit an Kreuzungen in Angriff genommen werden.

Saniert wurden beispielsweise vielbefahrene Abschnitte im Haardt- und Cityring sowie in der Gräfenhäuser-, Rhein- und Bismarckstraße. Darüber hinaus wurden in einer ganzen Reihe weiterer Straßen mittlere und kleinere Sanierungsmaßnahmen umgesetzt.

Diese Aktivitäten sind verbunden mit einer Schaffung von barrierefreien Fußwegen und dem Ziel, vitale alte Stadtbäume möglichst zu erhalten und durch neue standortgerechte Bäume zu ergänzen.

Aufwertung des Stadt­grüns und Ver­netzung von Grün- und Freiflächen

Essbares Darmstadt

Essbares Darmstadt

Unsere Initiative zur Verbesserung der Lebensqualität durch die Aufwertung des Stadtgrüns sowie der Grün- und Parkanlagen fand auch ihren Ausdruck in der Bewerbung um die Landesgartenschau 2022 in Darmstadt. Das städtische Konzept reicht weit über das klassischer Landesgartenschauen vergangener Jahrzehnte hinaus. Während sich Letztere in erster Linie auf das Anlegen neuer Blumenbeete in bestehenden Parkanlagen beschränkten, sieht das Darmstädter Konzept die Vernetzung von städtischen Grün- und Freiflächen vor. Damit soll das Wohnumfeld verbessert und an einer flächendeckenden Grünqualität in Darmstadt weitergearbeitet werden. > Umwelt

Öffentliche Infra­struktur in ihrem Bestand gestärkt

Trotz der schwierigen Haushaltssituation in Darmstadt hat unsere Koalition aus Bündnis 90/DIE GRÜNEN und CDU den Mut gehabt, durch Neubau und Sanierung von über Jahre vernachlässigten Gebäuden und Liegenschaften die öffentliche Infrastruktur in ihrem Bestand zu sichern und zu stärken.

Für das Nordbad, das Berufsschulzentrum Nord, das Feuerwehrgebäude in Arheilgen, die Rheinstraßenbrücke und das Stadion am Böllenfalltor wurden die teilweise extrem aufwändigen Verfahren in Gang gesetzt, die nötig sind, um diese Großprojekte in verantwortungsvoller Weise zu ermöglichen und transparent voranzubringen. Wir haben dafür gesorgt, dass die erforderlichen Haushaltsmittel – obgleich großer Anstrengungen – dafür bereitgestellt wurden konnten.

Verdichtung und Modernisierung des ÖPNV-Netzes und Mobilitäts­konzept 2030

Airliner Kongresszentrum

Airliner Kongresszentrum

Wir haben die Initiative ergriffen, um den Verkehrsentwicklungsplan 2006 an die aktuellen Gegebenheiten und die zukünftigen Herausforderungen anzupassen und in Form eines „Mobilitätskonzeptes 2030“ weiterzuentwickeln. Hierfür wurden Schwerpunkte gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern herausgearbeitet und Machbarkeitsstudien zu drei Straßenbahnlinien als Verbindung zur Lichtwiese, zu den Kelley Barracks und zur Cambrai-Fritsch-Kaserne auf den Weg gebracht. Darüber hinaus haben wir uns dafür eingesetzt, dass für die Linie H größere und für die Linie L leisere Busse angeschafft wurden. Die Linie G verbessert die Anbindung der GSI und Wixhausens an Darmstadt. Auf unser Betreiben hin fährt ab Dezember 2015 der Airliner auch vom Luisenplatz zum Flughafen. Wir treiben Projekte zur E-Mobilität beim Busverkehr voran und planen, den Fuhrpark der Straßenbahnen zu erneuern. Die Bus und Straßenbahnhaltestellen werden bedarfsgerecht und barrierefrei umgebaut. Der Nahverkehrsplan soll in Kürze neu fortgeschrieben werden.

Was wir GRÜNE noch erreichen wollen

Das Anforderungsprofil an unser Handeln in der neuen Legislaturperiode ist klar: Darmstadt wird weiter überdurchschnittlich wachsen. Die alten Prognosen über einen Neubaubedarf von jährlich rund 600 zusätzlichen Wohnungen sind mittlerweile durch die Realität überholt. Mehr lesen

Flächen mobilisieren – preisdämpfend wirken

Der Mobilisierung von Flächen jeglicher Art und der Entwicklung von Potenzialen für zusätzlichen Wohnraum im bereits bestehenden Wohnungsbestand kommt besondere Bedeutung zu. Die Stadt mobilisiert – auch in teilweise sehr schwierigen und langwierigen Verhandlungen – Konversionsflächen, Brachflächen und Baulücken. Dies schließt explizit auch die Nutzung leer stehender Gebäude oder den Dachausbau vorhandener Häuser ein.

Flächenverbrauch für den ruhenden Verkehr minimieren

Durch die Nutzung bestehender guter Verkehrsverbindungen, die Schaffung von leistungsfähigen ÖPNV-Anbindungen sowie durch adäquate und kostendämpfende Stellplatzregelungen wollen wir den Flächenverbrauch für den ruhenden Verkehr minimieren.

Konzeptvergabe von Grundstücken
Wir GRÜNE machen uns stark für
 die Mobilisierung von Flächen jeglicher Art sowie den verstärkten Dachausbau
 eine kostendämpfende Stellplatzregelung
 die vorrangige Vergabe von Flächen an Projekte, denen sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig Konzepte zugrunde liegen
 eine Verpflichtung zum anteiligen Bau von mindestens 30 % sozialen Wohnraums

Bei der Flächenentwicklung bemühen wir uns um preisdämpfendes Verhalten. Wo immer möglich, machen wir uns dafür stark, dass nicht zum Höchstpreis, sondern im Rahmen einer sogenannten „Konzeptvergabe“ Grundstücke an Interessentinnen und Interessenten oder Investorinnen und Investoren weitergeben werden. Wir wollen, dass Planungen und Konzepten der Vorrang gegeben wird, die sozial, ökologisch und ökonomisch nachhaltig sind und inhaltlich den Zielen unserer Stadtentwicklungspolitik entsprechen. Mehr lesen

Identifikationspunkte in Darmstadt ausbauen, Innenstadt stärken

Wir GRÜNE machen uns stark für
 eine Entwicklung der zentralen Innenstadt
 die Rheinstraße als vorzeigbares Entree der Wissenschaftsstadt Darmstadt
 eine bewusste Herausarbeitung des 1950er Jahre Charmes der städtischen Architektur als Kontrapunkt zum Jugendstil
 den Umbau des Stadions am Böllenfalltor mit kontinuierlicher Einbeziehung der  Fans, des Vereins und der Anwohnerschaft
 eine Freilegung des Darmbachs, wo immer möglich, und zur Speisung des Herrengartenteichs mit Darmbachwasser

Die Darmstädterinnen und Darmstädter lieben ihre Stadt: Mathildenhöhe, Woog, Herrngarten, Rosenhöhe sowie viele weitere Parks und Gärten, die Plätze in der Innenstadt und im Quartier, das Schloss, das Oberfeld, der Ostparkweg, die Streuobstwiesen in Eberstadt und viele weitere Orte machen ihre Qualität aus. Diese wollen wir schützen und bewahren. So soll beispielsweise die Mathildenhöhe mit der Bewerbung um den UNESCO-Weltkulturerbe-Status gestärkt werden. Mehr lesen

Grün- und Freiräume stärken

Wir GRÜNE machen uns stark für
 eine Aufwertung der Grünanlagen, um die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu verbessern
 eine Vernetzung der städtischen Grünräume
 die Durchführung der Landesgartenschau 2022 in Darmstadt mit nachhaltigen Ideen und Potenzialen für die Stadt
 ein bürgerschaftliches und inklusives Konzept für die Umgestaltung der Stadtgärtnerei in der Orangerie in Bessungen

Die Anziehungskraft einer Stadt wird bestimmt durch attraktive Lebensbedingungen, Chancen zur Verwirklichung eigener Lebensentwürfe und ein liberales Klima. Dabei spielt die Inbesitznahme von öffentlichen Räumen durch die Stadtbevölkerung eine wesentliche Rolle. Sie muss durch unterschiedlichste bauliche und nicht-bauliche Maßnahmen getragen werden. Mehr lesen

Die Mischung macht’s – Verbesserung der dezentralen Versorgung

 Wir GRÜNE machen uns stark für
 eine kleinräumige Versorgungsstruktur in den Stadtteilen
 Bewahrung und Ausbau kleiner Stadtteilzentren

Um eine Stadt der kurzen Wege zu schaffen, in denen vieles zu Fuß oder per Rad erledigt werden kann, benötigen wir gemischte Quartiere mit einer kleinräumigen Versorgungsstruktur von Dienstleistungen, Geschäften, Kindergärten und Schulen. Mehr lesen

Platz für Kinder und Jugendliche, Raum fürs Altwerden

Nicht nur der Wohnraum, sondern auch das Wohnumfeld, den Freiraum wollen und sollen die Menschen mit ihren unterschiedlichen Wünschen und Bedürfnissen nutzen: Kinder und Jugendliche, junge Erwachsene, Studierende, Familien, Alleinstehende, Alte, Menschen mit Behinderung sowie Migrantinnen und Migranten sollen sich in Darmstadt auch außerhalb ihrer Wohnung aufhalten und am städtischen Leben teilhaben können. Mehr lesen

Baukultur und Prozessqualität stärken

Wir GRÜNE machen uns stark für
 eine Diskussions- und Beteiligungskultur bei Stadtentwicklungsprozessen
 die Auslobung von Wettbewerben bei der Entwicklung von Flächen und Gebäuden an exponierter Stelle
 Besitzbare Stadt, bespielbare Stadt und essbare Stadt fördern
Saladin-Eck

Saladin-Eck

Baukultur spiegelt sich wider in der Qualität des Gebauten, aber auch darin wie ein Projekt entwickelt und die Entstehung in der Stadtgesellschaft verankert wird. Der Gestaltungsbeirat trifft in  Darmstadt auf große Resonanz. Mehr lesen

Darmstadt in der Metropolregion Rhein-Main

Wir GRÜNE machen uns stark für
 eine aktive Rolle Darmstadts in der Region
 eine wirkungsvolle Regionalplanung

Darmstadt liegt an der Schnittstelle der Metropolregionen Rhein-Main und Rhein-Neckar. Auch wenn sie selbst eine prosperierende Stadt mit eigenem Profil ist, profitiert sie doch stark von der Region, in die sie eingebettet ist. Mehr lesen

Mobilitätsoffensive für Fuß- und Radverkehr

Wir GRÜNE machen uns stark für
 mehr Sicherheit, Attraktivität, Struktur und Raum im Fuß- und Radverkehr
 den Schutz von Rad- und Gehwegen vor sachfremder Nutzung
 ein Radverkehrsnetz
 mehr Fahrradabstellplätze
 die Durchführung notwendiger Reparaturen im Fahrradparkhaus am Hauptbahnhof
 den Ausbau der Radschnellwege u.a. nach Frankfurt am Main
 mehr Tempo-30-Zonen

Wir wollen die Menschen motivieren, zu Fuß zu gehen und mit dem Rad zu fahren. Alle Verkehrsteilnehmer sind gleichberechtigt, das gilt besonders für Fußgängerinnen und Fußgänger. Der Fußverkehr muss verstärktem Schutz unterliegen. Ein Augenmerk gilt dabei Menschen mit besonderen Bedürfnissen, beispielsweise älteren oder bewegungseingeschränkten Personen oder Kindern und Jugendlichen. Das Umfeld von Kitas und Schulen ist in diesem Zusammenhang genau zu betrachten. Für den Luisenplatz muss eine für alle Verkehrsteilnehmer annehmbare Lösung erarbeitet werden. Mehr lesen

Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) in Stadt, Landkreis und Region

Wir GRÜNE machen uns stark für
 eine Straßenbahnverbindung zwischen Rossdorf und Weiterstadt
 eine intermodale Zugangskarte im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV)
 eine Busbeschleunigungsspur für die Linie O zwischen Darmstadt-Böllenfalltor und Traisa
Neuer Bus der Linie L

Neuer Bus der Linie L

Das Angebot von Bussen und Bahnen muss regional vernetzt sein. Die Darmstadt-Dieburger-Nahverkehrsorganisation (DADINA) als Zweckverband, in dem Stadt und Landkreis gleichberechtigt vertreten sind, ist dafür ein zentrales Werkzeug. Mehr lesen

Klares Bekenntnis zum ICE-Halt

Wir GRÜNE machen uns stark für
 die Vollanbindung des Darmstädter Hauptbahnhof an die geplante Neubaustrecke
Hauptbahnhof Darmstadt

Hauptbahnhof Darmstadt

Die von der Bahn geplante Neubaustrecke zwischen Frankfurt und Mannheim ist ein wichtiger Lückenschluss im europäischen Hochgeschwindigkeitsverkehr. Sie ist gleichzeitig Voraussetzung dafür, die überlasteten Schienenstrecken zwischen Main und Neckar zu entlasten und damit die erforderlichen Verbesserungen im Schienenpersonennahverkehr überhaupt zu ermöglichen.

Die Vollanbindung des Darmstädter Hauptbahnhofs über eine der als raumverträglichsten vom Regierungspräsidium festgestellten Varianten ist in diesem Zusammenhang unverändert die einzige schlüssige Lösung. Alle anderen Varianten sichern die Optionen zur Anbindung der Region nicht in erforderlichem Umfang. Sie sind mit erheblichen Nachteilen für die haltenden Züge verbunden und/oder erzeugen – wie der sich in Diskussion befindliche sogenannte Airport-Shuttle – Folgekosten für die Stadt, die weit jenseits des Leistbaren liegen. Mehr lesen

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